Die Lage vorm Punktspielstart gegen den SC Idar-Oberstein · 27.01.2012
„Sehr frischer“ Daniel Bauer in der Startelf


Mit Volldampf nach der Winterpause in den weiteren Verlauf der Regionalliga-Rückrunde: Am Samstag, ab 14 Uhr, empfängt der SV Eintracht Trier 05 im ersten 2012er Punktspiel den Aufsteiger SC 07 Idar-Oberstein.

„Wir freuen uns, dass es wieder los geht. Das Kribbeln ist auch bei den Jungs zu spüren“, bekennt Cheftrainer Roland Seitz die Gefühlslage nach der rund dreiwöchigen Wintervorbereitung. Das erste Spiel nach einer Pause bezeichnet der Coach „grundsätzlich immer als schwer, weil man trotz der ganzen Testspiele nie genau weiß, wo man steht.“ Zumal er den Tabellenvorletzten von der Nahe sehr defensiv eingestellt erwartet: „Sie werden mit acht, neun Mann einen Riegel am eigenen Strafraum aufbauen und im Spiel nach vorne auf den lieben Gott hoffen…“
Nur gut, dass Seitz rechtzeitig zum Auftakt wieder alle Mann zur Verfügung stehen – zahlreiche Verletzungen oder Blessuren, die die Personaldecke zuletzt merklich verringert hatten, sind allesamt abgeklungen. Einzig Jeremy Karikari fehlt gesperrt (danach noch zwei weitere Spiele) . Was die exakte Formation angeht, legte der SVE-Übungsleiter bei der Pressekonferenz am Freitag Nachmittag noch nicht alle Karten auf den Tisch – offen ist unter anderem, ob der in der Hinrunde lange Zeit verletzte Kapitän Torge Hollmann wieder in die Startformation rückt und wer im geplanten 4-1-4-1-System die Position auf der rechten Seite im Mittelfeld übernimmt. Keinen Hehl machte Seitz indes daraus, dass der erst zu Wochenbeginn verpflichtete Daniel Bauer auf der Sechserposition im defensiven Mittelfeld von Beginn an ran darf: „Wir haben ihn ja nicht für die Bank geholt. Daniel macht trotz wochenlang fehlender Wettkampfpraxis vor der Winterpause zudem einen sehr frischen und engagierten Eindruck.“
In der zurück liegenden Wintervorbereitung sah Seitz „Licht und Schatten“. Gute Auftritte wie das 2:2 beim Regionalliga-Nord-Spitzenreiter RB Leipzig und dem 0:0 gegen Drittligist Rot-Weiß Oberhausen stehen nicht unbedingt überzeugende Spiele beim 1:2 gegen Nord-Regionalligist Germania Halberstadt und beim 0:1 in der Generalprobe gegen den Luxemburger Liga-Primus CS Grevenmacher gegenüber. „Doch für diese Vorstellungen gibt es auch Erklärungen. Im Großen und Ganzen war das, was ich gesehen habe, okay. Wir hatten vernünftige Bedingungen. Außerdem bin ich dem Vorstand sehr dankbar, dass wir das Kurztrainingslager in Leipzig bestreiten konnten und das hat uns auch vom Zusammenhalt her vor der entscheidenden Saisonphase auch weiter gebracht.“
Konkrete Aussagen, was Titel- und Aufstiegsambitionen angeht, gehen momentan (noch) nicht über Seitz´ Lippen: „Es bringt jetzt nicht, so weit in die Ferne zu schauen. Fakt ist, dass Lotte ein Spiel im Rückstand ist und den Vorsprung noch auf fünf Zähler ausbauen kann. Das dann aufzuholen, wäre für uns schon eine Hausnummer. Wir schauen nur von Samstag zu Samstag und wollen durch die Bank fleißig punkten.“
Eine wichtige Rolle fällt schon am Samstag gegen den SC Idar den Fans im Moselstadion zu: „Wir brauchen weiter die Rückendeckung durch die Fußballfans aus Trier und der ganzen Region. Wir stehen in der Tabelle gut da. Jeder kann jetzt seinen Beitrag leisten und unsere Mannschaft im Kampf um die vorderen Plätze unterstützen“, betont Vorstandssprecher Ernst Wilhelmi.
Foto: Szene aus dem Hinspiel: Oliver Stang eröffnete im Hinspiel kurz nach der Pause den Torreigen. Am Ende gewann der SVE mit 3:0 im Idarer Haag.
































